Aktiensparpläne – der Direktbankenvergleich 2014

In Zeiten von DAX-Ständen im Bereich von 9500 Punkten fragen sich viele Investoren, ob der Einstiegszeitpunkt in Aktientitel derzeit sinnvoll ist. Anderseits werden regelmäßig neue Höchststände erzielt und viele Anleger wollen von der Marktentwicklung partizipieren. Um nicht zu überhöhten Kursen einzusteigen und langsam direkte Aktienbestände aufzubauen, bieten sich dafür Aktiensparpläne an.

Dabei investiert der Anleger einen festen Betrag regelmäßig in eine ausgewählte Aktie. Eine entsprechende Risikoabwägung gehört selbstverständlich zu jedem Aktieninvestment. So wird jedes Kreditinstitut im Rahmen der Depoteröffnung die Risikobereitschaft und die Anlegerziele des Investors erfragen.

Jeder Anleger muss sich darüber im Klaren sein, dass auch ein Investment in Blue Chips unter Umständen den Totalverlust bedeuten kann. Daher sollten Anleger auch bei einem Aktiensparplan nicht nur auf einen Titel setzen. Es ist sinnvoll, dass der Anleger seine Sparrate auf verschiedene Aktien, möglichst aus unterschiedlichen Branchen, aufteilt.

Das Finanzportal Bankguru.de prüfte Anfang 2014 die Angebote verschiedener Direktbanken, um die Unterschiede bei Aktiensparplänen zu ermitteln. Dabei fiel zunächst auf, dass viele große Institute nicht über ein Angebot eines echten Aktiensparplans verfügen. Sofern man auf den verschiedenen Websites danach sucht, wird man oft zu ETF-Sparplänen oder Fonds-Sparplänen geleitet.

Am Ende blieben 4 große Anbieter übrig, die echte Aktiensparpläne anbieten. Insbesondere das Angebot der ING-Diba stellte sich demnach als empfehlenswert dar, da man hier noch bis 31.12.2014 ohne jegliche Orderprovision mittels Aktiensparplan handeln kann. Auf der Internetseite www.Bankguru.de werden die Angebote der Direktbanken gegenübergestellt. Hier können Anleger die Vorteile und Nachteile der einzelnen Angebote selbst abwägen.

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