Auslandskrankenschutz & Co: Finanzielle Risiken im Urlaub vermeiden

Urlaub ist der Deutschen liebstes Hobby und dafür werden Jahr für Jahr mehrere Milliarden Euro investiert. Die Touristikbranche und die deutschen Urlauber können sich seit Jahren als Reiseweltmeister rühmen. Ideal, wenn alles gut geht und Sie die Wochen am Strand und Meer entspannt und fröhlich verleben können, so wie geplant. Doch hinter dem sonnigen Bild vom Urlaub warten doch so einige mit Risiko beladene Wolken.

Schon bei der Urlaubsbuchung gehen Sie das erste finanzielle Risiko ein. Mit dem Abschluss des Reisevertrages haften sie für die durch einen Reiserücktritt entstehenden Stornokosten. Diese betragen mit Buchungszeitpunkt mindestens 20 % des Reisepreises und steigen stetig an je näher das Abreisedatum rückt. Wenn Sie dem Trend zur Buchung von Billigflügen gefolgt sind, haben sie mit der Flugbuchung ein Stornokosten Risiko in Höhe von 80 % eingekauft, denn diese Flüge sind deshalb so günstig weil sie weder umzubuchen noch zu stornieren sind.

Dieses finanzielle Risiko lässt sich ganz einfach mit einer Reiserücktrittsversicherung vermeiden, die im Falle einer Stornierung die Stornokosten übernimmt und mit der Urlaubsgarantie sogar einen zweiten Anlauf in den Urlaub ermöglicht.

Glücklich im Urlaub angekommen erwartet Sie ein weiterer, finanzieller Risikofaktor vor Ort. Deutschsprachige Ärzte leben von den großen und kleinen Wehwehchen der Urlauber und haben für ihre Leistung ganz spezielle sehr teure Tarife kalkuliert. Gerade als Familie geht man beim Bauchweh der Kinder doch gerne auf Nummer sicher und sucht den deutschsprachigen Arzt auf. Wenn sie dann nicht auf den Behandlungskosten sitzen bleiben wollen ist eine Auslandskrankenversicherung das beste Mittel die Urlaubskasse zu schonen. Die Auslandskrankenschutz-Policen der verschiedenen Anbieter sollten Sie vor Abschluss mithilfe eines Online-Versicherungsvergleichs hinsichtlich Leistungsumfang und Kosten prüfen.

Auch wenn der Trend zum all inklusiv Urlaub Jahr für Jahr wächst, braucht man doch immer den einen oder anderen Euro für Souvenirs,  einen Ausflug oder ein Eis. Bei den Reisezahlungsmitteln empfiehlt es sich ebenfalls auf Nummer sicher zu gehen, um den in den Urlaubsgebieten verstärkt tätigen Langfingern keine Angriffsfläche zu bieten. Die Zahlungsmittel im Urlaub müssen drei Kriterien genügen zum einen sollten sie überall problemlos akzeptiert werden, zum zweiten sollten sicher sein, zum dritten sollten Sie keine zusätzlichen Kosten verursachen. Bei Bargeld sollten Sie aus Gründen der Sicherheit nur einen kleinen Handbestand für Trinkgeld etc. mitführen, die EC- Karte bildet neben einer Kreditkarte die Basis einer vernünftigen Zahlungsmittelplanung im Urlaub. Führen Sie keine auffindbaren PINs mit und halten Sie im Notfall die Service-Nummer zur Sperrung der Kreditkarte bereit.

Wenn Sie dann nicht auf die Taschenspielertricks der Hütchenspieler oder die geschickten Hände von Langfingern in größeren Menschenansammlungen, auf Wochenmärkten oder am Strand herein fallen, haben sie alle finanziellen Risiken im Urlaub bestmöglich im Griff und können so unbeschwerte Tage am Strand verleben.

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