Was beim Abschluss einer privaten Rechtsschutzversicherung zu beachten ist

Die Rechtsschutzversicherung zählt heutzutage zu jenen Versicherungen, die häufig privat in Anspruch genommen wird. Es kommt leider allzu oft vor, dass aus einem Problem ein kostspieliger Rechtsstreit entsteht. Stetig steigende Verfahren im Miet-, Nachbarschafts- und Verkehrsrecht belegen dies. Doch nicht gegen alle Eventualitäten muss man sich als Privatperson schützend versichern. Ein typisches Merkmal dieser Police ist, dass sie modular aufgebaut ist. Das bedeutet, dass eine individuelle Anpassung an die persönlichen Bereiche, die man absichern möchte, möglich ist.

Die private Rechtsschutzversicherung – darauf sollte man achten

Wenn man eine private Rechtsschutzversicherung abschließen möchte, so hat man mittlerweile die Qual der Wahl. So kann es zu einer Herausforderung werden, den passenden Versicherer zu finden. Wichtig ist zunächst, dass man beachtet, dass es für manche Rechtsgebiete Wartezeiten gibt – in diesen reguliert die Versicherung keine Schadensfälle. Auf diese Weise möchten die Versicherungen verhindern, dass man eine günstige private Rechtsschutzversicherung erst dann abschließt, wenn schon ein Schadensfall vorliegt und man sich noch schnell vor hohen Verfahrenskosten absichern möchte – dies ist nicht möglich!

Darüber hinaus sollte vergleichend auf die Serviceangebote der Versicherer geachtet werden. Zwischen den Gesellschaften variiert das Leistungsangebot rund um den privaten und den gewerblichen Rechtsschutz mitunter erheblich. Von Vorteil ist, wenn zusätzlich eine Hotline zur Verfügung steht, die rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr erreichbar ist. Sie dient in erster Linie dazu, sich erste rechtliche Informationen von einem Anwalt einzuholen, damit ein Rechtsstreit nicht unbedingt vor Gericht endet. Das kann insbesondere nach einem Unfall sehr viel wert sein, denn hier reicht oftmals schon ein unbedachtes Wort im Protokoll der Polizei, um einen Geschädigten zum Verursacher des Schadens zu machen.

Webtipps zum Thema:

Individueller Schutz

Prinzipiell besteht sowohl die private als auch die berufliche Rechtsschutzversicherung aus mehreren kleinen Policen, die in einem Vertrag gebündelt werden. Als Grundlage dient der allgemeine Vertragsrechtsschutz, der sich durch verschiedene Module ergänzen lässt. Manche Bereiche, wie beispielsweise das Verkehrsrecht, können mit einem separaten Vertrag abgesichert werden. Finanzprofit.de rät, zunächst im Internet einen Vergleich durchzuführen. Wer eine private Rechtsschutzversicherung abschließen möchte, kann heutzutage aus mehr als 1.000 Anbietern in Deutschland wählen.

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