Widerspruch gegen Kurablehnung

Wurde Ihre Kur abgelehnt, stecken Sie nicht gleich den Kopf in den Sand!

Es gibt die Möglichkeit des Widerspruchs gegen die Kurablehnung, schriftlich oder persönlich. Die BfA Bundesversicherungsanstalt für Angestellte in Berlin hat Sprechstunden bei Ihrer Krankenkasse, die LVA Landesversicherunganstalt ebenfalls. Wenn Sie Rentner/in sind, legen Sie Ihren Widerspruch bei der Krankenkasse ein.
Dies muss innerhalb eines Monats nach Ablehnung erfolgen. Sinnvoll ist es, wenn Ihr Arzt noch einmal die Dringlichkeit der Kur anspricht und die medizinische Notwendigkeit betont.

Falls Sie einen Brief als Widerspruch gegen die Kurablehnung schreiben wollen, können Sie folgendes anführen:

Ich bin nicht mit der Ablehnung einverstanden und lege hiermit Widerspruch ein.
Der Arztbericht und die neue Stellungnahme soll noch einmal geprüft werden. Machen Sie deutlich, dass Ihnen alle 3 Jahre eine Kur gewährt werden kann, wenn es medizinisch erforderlich ist.

Zu 80% wird die Kur aufgrund des Widerspruchs gewährt, aber angeführt, dass sie in unmittelbarer Umgebung vorgenommen werden soll. Der Arzt kann dagegen anführen, dass die erforderlichen Möglichkeiten nicht vorhanden sind oder nicht ausreichen.

Geben Sie also nicht gleich auf, sondern kämpfen Sie für Ihr Recht und Ihre Gesundheit.