Disposition in der Wirtschaft

Die Disposition ist Grundlage einer gesunden Wirtschaftskraft für ein Unternehmen. Im Wirtschaftsbereich bezeichnet der Begriff die Erteilung von Aufträgen nach ihrer Menge und dem dazu gehörigen Leistungsumfang. Verbunden damit ist die termingebundene Zuweisung zu den bereits zur Verfügung stehenden Ressourcen.

Die disponierende Stelle im Unternehmen hat eine wichtige Aufgabe. Sie wird vom Disponenten ausgeübt. Im Alltag teilt sie die eingehenden Aufträge ein und weist den Stellen im Unternehmen, die diese leisten, den Dispositionsbereich zu. Die Warenbestände und Materialströme sind so zu dirigieren, dass bei der Durchführung der Aufträge die geringsten Kosten entstehen und die Lieferungen trotzdem pünktlich erfolgen können. Es ist das richtige Verhältnis zu finden, gerade hierin liegt die wichtige Aufgabe der Disposition und die hohe Stellung der Person, die sie ausführt. Hier ist eine gute Ausbildung und ein schnelles Reagieren nötig, um für alle die besten Effekte zu erreichen. Die Warenbestellung als wichtige Grundlage einer Auftragsbearbeitung ist ebenfalls Angelegenheit des Disponenten. Das ist ein weiterer Faktor, der seine wichtige Stellung unterstreicht.

Um eine kostenoptionale Disposition durchführen zu können, müssen einige wichtigee Bedingungen gegeben sein. Generell müssen die wirtschaftlichen Vorgänge kalkulierbar sein. Die Höhe der Kosten, die die Disposition beeinflussen, müssen bekannt sein. Es gibt eine bedarfs- und eine verbrauchsgesteuerte Disposition. Auch subjektive Schätzverfahren sind als Kalkulationsgrundlage durchaus möglich. Der Disponent muss zudem in der Lage sein, mit unvorhergesehenen Ereignissen zurecht zu kommen. Das hebt seine Fähigkeit hervor, schnell und fachlich gut reagieren zu können. Im Gegensatz dazu dient die Organisation eines Unternehmens- und Wirtschaftsbereichs dazu, feste Regeln zu machen.

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