Beispiele für die Operante Konditionierung

Ein Operant beschäftigt sich mit einer grundsätzlichen Denkweise. Es ist eine Art des Lernens, in der das Verhalten, je nach Erscheinungsform, an eine bestimmte Lehrmeinung oder Weltanschauung geknüpft ist. Neben der Operanten Konditionierung gibt es die klassische Konditionierung, auch befragte Konditionierung genannt, in dem die bedingten Reize einen zweiten Stimulus brauchen. Hier finden biologisch wichtige Impulse, wie beispielsweise Schmerz, statt. Es heißt, dass jegliches Verhalten durch erlebte Verhaltenskonsequenzen beeinflusst wird.

Operante Konditionierung nach Skinner

Tierversuche nach B. F. Skinner gehen dieser Theorie voraus. Seine Arbeiten basieren auf die weitergeführte Theorie von Thorndikes Arbeiten, die das grundlegende Versuch-und-Irrtum-Verhalten aufweisen. Um für die Operante Konditionierung Beispiele zu finden, sperrte Skinner eine Versuchsratte in einen Käfig, in den Signallampen angebracht wurden. Beim Betätigen des darunter angebrachten Hebels gab es Futter für das Tier. Bei einer weiteren Rate wurde, wenn sie den Hebel betätigte, Strom abgeschaltet, der durch den Boden des Käfigs floss und bei einer dritten Ratte war es so, wenn sie den Hebel in Bewegung setzte, erhielt sie einen Stromschlag. Nach mehreren Versuchen dieser Art betätigte Ratte 3 den Hebel nicht mehr im Vergleich zu Ratte 1 und Ratte 2.

Gibt es angeborene Reflexe?

Ja, es gibt sogenannte unbedingte Reflexe, wie beispielsweise der Saugreflex bei Babys, das Husten und Schlucken, der Würgereflex oder der Rückzug. Diese Reflexe sind entweder angeboren, geerbt oder instinktiv vorhanden. Es sind Verhaltensweisen, die ein Lebewesen zum Überleben benötigt und die fehlerfrei ablaufen müssen. Diese Reflexe laufen nach einem festen angeborenen Programm ab in einer stets raschen, starren und gleicher Weise unter den gleichen Bedingungen.

Bild: Bigstockphoto.com / Prot56

Das könnte Sie ebenfalls interessieren: