Persönliches Kostenrisiko bei Prozessen mindern durch Prozesskostenfinanzierer

Rechtsstreitigkeiten entstehen tagtäglich durch Probleme mit dem Nachbarn, Streitigkeiten als Konsument mit dem Lieferanten, mangelhafte Handwerkerleistungen, ungerechtfertigte Kündigung, Mieter- bzw. Vermieterprobleme, Erbstreitigkeiten, Unterhaltsangelegenheiten oder die Verwicklung in einen Autounfall, um nur einige Fälle zu nennen. Ein Rechtsstreit lässt sich nicht immer vermeiden, besonders wenn es um berechtigte Schadensersatzansprüche als Unfallopfer oder wegen eines schwerwiegenden ärztlichen Behandlungsfehlers geht.

Wenn ein Geschädigter sein gutes Recht mit der Durchsetzbarkeit seiner Forderungen erreichen möchte, kann dies sehr teuer werden. Recht haben und Recht bekommen sind zweierlei Paar Schuhe, wie der Volksmund sagt. Dies kommt besonders zum Tragen, wenn man als geschädigter die Klage gegen einen übermächtigen Gegner anstrebt. Ohnmachtsgefühle kommen auf, wenn große Konzerne wie z.B. Versicherer die vor Gericht Gegner sind. Ein Rechtsstreit wird dann meistens durch alle Instanzen geführt, um den Kläger finanziell und mental mürbe zu machen. Die Überlegung bei einem anstehenden Rechtsstreit gegen einen übermächtigen Gegner eine Prozesskostenfinanzierung bei foris-prozessfinanzierung.de zu beantragen, könnte das persönliche Kostenrisiko drastisch mindern, denn bei Verlust eines Rechtsstreits muss der Unterlegene alle Kosten des Verfahrens tragen.

Bestimmung der Prozesskosten nach dem Kostenrechtsmodernisierungsgesetz

Die Kosten, die durch einen verlorenen Prozess entstehen, hängen u.a. vom Streitwert ab und können den Unterlegenen sehr schnell in den finanziellen Ruin treiben. Nach §91 Abs. 1 S.1 ZPO (Zivilprozessordnung) hat die unterliegende Partei die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Zu den Prozesskosten gehören nicht nur die Gerichtskosten, sondern auch die außergerichtlichen Kosten, wie Anwaltskosten, Kosten für Sachverständigengutachten, sowie Reisekosten für Prozessparteien und Zeugen. Diese Gesetzesänderung, die mit der Erhöhung der Gebühren für das Gericht und auch die Anwälte verbunden ist, erfolgte nicht zuletzt als Abschreckung für die sogenannten Prozesshansels, die rechthaberisch, halsstarrig und unbelehrbar jedes Problem vor Gericht austragen möchten.

Jeder, der von einem drohenden Rechtsstreit betroffenen ist kann sich über einen Prozesskostenrechner im Internet über die voraussichtlichen Kosten des Verfahrens informieren. Ausschlaggebend für die Berechnung ist der Streitwert des Verfahrens, der vom Gericht festgelegt wird. Die zur Berechnung eingesetzten Zahlen sollen möglichst 2 Kommastellen beinhalten, denn es kann möglich sein, dass ab einer bestimmten Summe ein Gebührensprung stattfindet. Anwaltsgebühren bei

500,-€ Streitwert = 45,-€, bei einem Streitwert von 500,10€ fallen bereits 80,- € Gebühren an. Das Ergebnis dieses Prozesskostenrechners berechnet die Kosten für den „Worst Case“, d.h. bei einem verlorenen Rechtsstreit in der Ausgangs- und Berufungsinstanz. Die Kostenübersicht verschafft nur einen ungefähren Blick auf das zu erwartende Kostenrisiko.

Erhöhung der Prozesskosten

Die Vorschriften zur Ermittlung des Streitwertes finden sich im Gerichtskostengesetz. Der Betrag der Forderung, die eine Partei gegen die andere erhebt, stellt den Streitwert dar.

Die Prozesskosten können sich durch die Beweisaufnahme die unvorhersehbare Einholung eines oder mehrerer Gutachten erhöhen. Dies verschärft das Kostenrisiko für den Kläger gewaltig.

Da wir in einem Rechtsstaat leben, ist eine Prozesskostenfinanzierung, die zur Unterstützung in einem Rechtsstreit beantragt wird, die richtige Entscheidung. Fachanwälte haben die notwendige Erfahrung, die taktisch klugen Schachzüge zur Abwendung von Schaden zu Gunsten des Mandanten durchzuführen. Die notwendigen Kenntnisse des Beweis- und Prozessrechts sind Voraussetzung für den erfolgreichen Kampf vor Gericht.

Wie ein Antrag zur Prozesskostenfinanzierung zu stellen ist, können Interessenten beispielsweise auf der Seite der Forsis AG, einem Prozesskostenfinanzierer, erfahren. Die Foris AG ist ein börsennotiertes Unternehmen und führte 1998 die gewerbliche Prozesskostenfinanzierung ein.

Ein probates Mittel zum Schutz bei Rechtsstreitigkeiten ist der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung. Es gilt aber bei dieser Art der Versicherung darauf zu achten, dass man die richtigen Felder abdeckt und im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung die Kosten des Rechtsstreits, trotz Versicherung, nicht selbst tragen muss.

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