Beamtenpension und Witwenpension

Altersvorsorge von Beamten und deren Hinterbliebenen

Pensionen erhalten alle Personen die in einem öffentlich- rechtlichen Dienstverhältnis stehen und das Pensionsalter erreicht haben. Hierzu zählen unter anderem auch Kirchenbeamte, Pfarrer, Richter oder Soldaten. Dieses Ruhegeld dient der Altersversorgung und wird in Deutschland im Gesetz über die Versorgung der beamten und Richter des Bundes ( Altersvorsorge von Beamten und deren Hinterbliebenen) geregelt.

Anspruchsvoraussetzungen für Beamtenpension und Witwenpension

Voraussetzung des Anspruchs auf dieses Altersruhegeld sind mindestens 5 Jahre Dienstzeit bzw. ein unverschuldeter Dienstunfall innerhalb dieser Zeit (§ 4 Abs. 1 Beamtenversorgungsgesetz). Zuständig für die Berechnung und Auszahlung der Pensionen und Hinterbliebenenversorgung ist die Pensionsversicherungsanstalt. Ohne Berücksichtigung auf etwaige Minderungen durch Teilzeit oder Beurlaubungen ist eine Mindestpension von 35% der ruhegehaltsfähigen Dienstbezüge ab Erreichung des Pensionsanspruchs vorgesehen, als Höchstsatz allerdings 71,75 %.

Ein hinterbliebener Ehepartner eines verstorbenen Pensionärs hat weiterhin einen Anspruch auf anteilige Versorgungsleistungen, welche zwischen 55% – 60% der vormaligen bezogenen Pension liegen. Grundvoraussetzung hierfür ist, dass die Eheschließung mindestens ein Jahr zurück liegt und vor dem Eintritt ins Pensionsalter geschlossen wurde. Alle eigenen Einkünfte werden der Berechnung der Witwenpension zugezogen und teilweise angerechnet.