Mit Online-Arbeit eine Existenz aufbauen

Die Covid19-Pandemie hat viele Menschen in wirtschaftliche Schwierigkeiten gestürzt. Ganze Branchen sind von Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit geprägt. Arbeitgeber müssen Insolvenz anmelden. Die staatliche Unterstützung ist endlich. Auf der anderen Seite boomt in Zeiten von Lockdown und Kontaktbeschränkungen der Online-Business. Lässt sich das in der Haushaltskasse fehlende Geld im Internet verdienen? Nicht jeder versammelt als Influencer gleich tausende Follower um sich oder hat das Zeug zum Profi-Gamer im E-Sport. Nicht alle Angebote sind seriös. Vor allem dort, wo man zuerst einmal bezahlen soll, ist größte Vorsicht geboten. Und auch gute Jobs sind nicht für jeden geeignet. Mal fehlt es an der Qualifikation, mal am Startkapital. Oder der Verdienst ist schlichtweg zu gering, um den Hauptberuf zu ersetzen. Aber vielleicht ist bei den folgenden Online-Business-Ideen etwas für Sie dabei.

Assistenz im Homeoffice

Wer bisher in einem Büro oder in einem kaufmännischen Beruf gearbeitet hat, kann seine Kenntnisse als virtuelle Assistenz von Zuhause aus anderen zur Verfügung stellen. Die Aufgaben sind vielfältig – von Telefondienst über Terminkoordination bis hin zur Buchhaltung. Mit entsprechenden Kenntnissen sind auch fachbezogene Recherchen möglich. Die Tätigkeit wird selbstständig auf Stundenbasis ausgeübt. Mit entsprechender Vorbildung sollten mindestens 20 Euro pro Stunde möglich sein. Idealerweise winkt nach dem Ende der Pandemie eine Übernahme durch den Auftraggeber in ein Angestelltenverhältnis.

Sprachbegabung nutzen

Schreiben Sie gern? Auf Crowdworking-Plattformen bieten Auftraggeber Textarbeiten mit großer Themenvielfalt an. Allerdings ist der Einstieg mühselig, denn auf den niedrigsten Qualitätsstufen liegt der Wortpreis unter einem Cent. Wer hiermit hauptberuflich über die Runden kommen will, muss sich durch hochwertige Texte einen festen Stamm von Auftraggebern sichern, die ihm direkt oder über Teamorder besser vergütete Aufträge zuweisen. Dann sind auch fünf bis zehn Cent pro Wort drin, für Fachtexte sogar mehr. Höhere Stundenlöhne erzielen Sie, wenn Sie Ihre Dienste als Lehrer für Deutsch oder Fremdsprachen online anbieten. Wenn neben der Pflicht noch Zeit bleibt, leben Sie doch Ihre kreative Ader aus. Versuchen Sie es mit einem fiktionalen Roman oder einem Regionalkrimi. Als E-Book oder im Selbstverlag mit „print on demand“ sind die nötigen Investitionen überschaubar.

Fotografen machen das Hobby zum Beruf

Wenn Sie ohnehin hobbymäßig fotografieren und eine gute Kameraausrüstung besitzen, können Sie mit Ihren Aufnahmen Geld verdienen. Fotos aus dem Smartphone reichen dazu allerdings trotz hoher Auflösung nicht aus, denn beim genauen Hinsehen zeigen sich klare Qualitätsmängel gegenüber einem großen Sensor und einer hochwertigen Optik. Andererseits: So, wie gutes Kochgeschirr noch lange kein leckeres Essen garantiert, bedeutet eine Vollformatkamera nicht automatisch Verkaufserfolg bei den Bildagenturen. Sonnenuntergänge, und seien sie noch so schön, gibt es dort bereits zu Tausenden. Liefern Sie besondere Bilder mit aktuellem Bezug. Auch Fotoprodukte wie Tassen, T-Shirts oder Mauspads sind eine zusätzliche Einnahmequelle. Bieten Sie zusätzlich Ihren Service als Fotograf an. Es müssen keine Events sein, denn diese finden zurzeit ohnehin nicht statt. Auftragsarbeiten werden aber trotzdem vergeben.

Bild: Bigstockphoto.com / Rido81

Das könnte Sie ebenfalls interessieren: