Die besten Geldspartipps zum Senken der Fixkosten

Es ist erst Mitte der Monats und doch schon jetzt ist vom Monatsgehalt kaum noch etwas übrig? Bei stetig steigenden Lebenshaltungskosten bleibt das regelmäßige Überprüfen von Fixkosten nicht aus. Egal, ob Sie versuchen, Geld zu sparen oder sich einfach nur einen Überblick über Ihre monatlichen Kosten verschaffen möchten – sich mit seinen Finanzen auseinanderzusetzen, bietet die Möglichkeit, die Fixkosten zu senken und langfristig Geld zu sparen.

Lebensmittelkosten

Für das Funktionieren unseres Körpers sind wir auf Nahrung und Nährstoffe angewiesen. Ausgaben für Lebensmitteln sind deshalb unumgängliche und lebenserhaltende Ausgaben, die dennoch vom individuellen Verhalten beeinflussbar sind. Wer beispielsweise jeden Abend sein Abendessen in einem Restaurant verzehrt, hat ohne Zweifel mehr Ausgaben, als jemand, der selber kocht. In vielen Fällen ist es noch nicht einmal das Gericht selber, sondern die Getränke, die einen beachtlichen Wert der Restaurantrechnung ausmachen. So wird auch der wöchentliche After-Work-Drink schnell zu einem beachtlichen festen Posten auf der monatlichen Ausgabenliste.

Selbst wenn dies nicht auf Sie zutrifft, sollten Sie Ihr Einkaufsverhalten überdenken. Viele Menschen neigen dazu, ohne Einkaufszettel einkaufen zu gehen, wodurch nicht nur Produkte gekauft werden, die vielleicht gar nicht gebraucht werden, auch werden häufig Dinge vergessen, wodurch sich die Supermarktbesuche und somit meist auch die Ausgaben häufen. Wer sich im Voraus einen Essensplan für die Woche und einen entsprechenden Einkaufszettel schreibt, hat die Möglichkeit, wöchentlich Geld und auch die ein oder andere Kalorie zu sparen – vorausgesetzt natürlich, dass nur das gekauft wird, was auf dem Einkaufszettel steht. Gehen Sie daher nie hungrig einkaufen, sonst landet schnell mehr im Einkaufswagen als benötigt.

Haushaltskosten

Weitere Fixkosten, die ein hohes Potenzial der Kosteneinsparung bieten, sind die monatlichen Kosten im Haushalt. Beim Verbrauch von Strom und Gas zum Beispiel bieten sich einige Möglichkeiten, den Energieverbrauch und somit auch die jährlichen Kosten zu reduzieren. Der eigentliche Verbrauch kann bereits durch kleine Verhaltensänderungen gesenkt werden, wie z.B. durch das Stoßlüften statt dem gekippten Fenster oder das Ausstecken der Elektrogeräte statt diese im Stand-By Modus zu betreiben.

Zusätzlich zur Senkung des eigentlichen Energieverbrauchs sparen Verbraucher deutschlandweit enorme jährliche Ausgaben durch einen Stromvergleich. Der Wechsel des Energieanbieters kann nicht nur die monatlichen Kosten deutlich reduzieren, sondern bei dem Wechsel zu einem Anbieter erneuerbarer Energien einen Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten.

Apropos Umwelt: haben Sie sich schon mal gefragt, ob Sie Ihr(e) Auto(s) wirklich benötigen? Öffentliche Verkehrsmittel oder das in Städten immer bekannter werdende Car-Sharing ist nicht nur umweltschonender, sondern bietet auch die Möglichkeit, die monatlichen Ausgaben rund ums Auto, wie beispielsweise Benzinkosten, Kfz-Versicherungsprämien etc. durch kostengünstigere Optionen zu ersetzen.

Versicherungen

Nicht nur Prämien der Kfz-Versicherung, auch Kosten anderer Versicherungen machen einen großen Anteil der monatlichen Fixkosten aus. Aus diesem Grund lohnt es sich, auch diese Kosten einmal genauer unter die Lupe zu nehmen – denn versichern lässt sich heutzutage viel. Wer sich unsicher ist, welche Versicherungen benötigt werden, beziehungsweise, ob gebuchte Policen sinnvoll sind, sollte sich einen vertrauenswürdigen Versicherungsberater suchen, der Unterstützung beim Einholen eines passenden und günstigen Versicherungsangebotes leistet. Gut informiert rund ums Thema Versicherungen werden Sie auch in der Geldwissen-Artikelkategorie Versicherungen.

Abos und Mitgliedschaften

Nicht selten zahlen viele von uns eine Menge kleinerer Beträge für Mitgliedschaften, Kundenkarten oder Abonnements, die häufig nicht nur ungenutzt bleiben, sondern sich auch übers Jahr hinweg schleichend summieren. Wer seine Fixkosten reduzieren will, sollte deshalb kritisch hinterfragen, welche Abonnements wirklich genutzt werden und an welchen Ecken verzichtet und somit gespart werden könnte. Selbst bei  Fitnessstudios gibt es heutzutage die Möglichkeit, Wochenend- oder Tagestarif-Optionen zu buchen und so nur bei der wirklichen Nutzung dieser Angebote zu bezahlen.

Handy und Internet

Ähnlich zu Abos und Mitgliedschaften können monatliche Einsparungen durch einen Handytarife Vergleich bzw. den Wechsel zu einem günstigeren Internet-Anbieter erzielt werden. Oft werden uns beim Kauf eines Smartphones überteuerte Verträge verkauft, die in ihrem Umfang entweder nicht genutzt oder bei anderen Anbietern zu günstigeren Konditionen gebucht werden können. Und gerade bei alten Internetverträgen kann es sich lohnen, einen Vergleich durchzuführen und zu überprüfen, ob Kosten eingespart werden können. In diesem Bereich kann sich auch ein regelmäßiger Wechsel lohnen, da Neukunden bei Internetanschlüssen häufig attraktive Angebote erhalten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Senkung der Fixkosten abhängig von dem Verhalten des Einzelnen ist. Dennoch sollte über die oben genannten Geldspartipps nachgedacht werden, da diese ein hohes Potenzial für monatliche Kosteneinsparungen bieten. Wenn einem die Kosten über den Kopf wachsen, kann man auch ein Finanzberatungsgespräch oder gar eine Schuldnerberatung in Erwägung ziehen.

Bild: Bigstockphoto.com / sky_dog

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