Worauf man bei einer Vermögensberatung achten sollte

Wer sein Geld in sicheren Händen wissen möchte, für den ist eine unabhängige Vermögensberatung eine sinnvolle Investition. Allerdings muss man hier erst einmal den richtigen Berater finden, der seriös arbeitet und auf den man sich verlassen kann. Worauf zu achten ist, verraten die Finanzexperten von Bankstore24 im nachfolgenden Artikel.

Der richtige Berater: Worauf achten bei der Vermögensberatung?

Egal, ob Investmentfonds, Immobilie oder Risikolebensversicherung – je mehr Entscheidungen man selbst über die eigene Geldanlage im Vorfeld getroffen hat, umso umfangreicher wird auch die Beratung ausfallen. Der Vermögensberater soll in erster Linie den Bedarf analysieren, was ausschließlich auf der Grundlage von vorhandenen Verträgen und mit einem Seitenblick auf die weitere Lebensplanung des Kunden möglich ist. Idealerweise entsteht somit ein komplettes Konzept für die individuelle Vermögens- und Finanzstrategie.

Ein guter Vermögensberater empfiehlt konkrete Vorgehensweisen, die zum eigenen Typ passen und auch den individuellen Wünschen – wie einer guten Altersvorsorge oder dem Ansparen auf eine größere Anschaffung – gerecht werden. Dies könnten Tipps für lukrative Wertpapiere sein (z.B. bei www.tickfx.com), aber auch eine eventuelle Neustrukturierung des eigenen Vermögens.
Für den Fall, dass der Vermögensberater sämtliche bisherigen Pläne über Bord wirft, sollte man eher skeptisch sein: Jede neue Geldanlage ist mit neuen Kosten verbunden – so ist beispielsweise die Kündigung einer Lebensversicherung nie eine wirklich sinnvolle Lösung.

Auch die steuerliche Situation muss beachtet werden

Vorsicht ist geboten, wenn der Vermögensberater sehr viel Rendite verspricht. In diesem Fall gilt die Regel: Ein zweistelliger Gewinn ist nicht zu bekommen, wenn man kein hohes finanzielles Verlustrisiko eingeht. Es ist immer ein gutes Zeichen, wenn der Vermögensberater auch an das Finanzamt denkt, denn Steuerfragen sind gerade bei großen Geldmengen ein wichtiges Thema. Jedoch wird wegen eventueller Steuervorteile aus einem wirklich schlechten kaum ein gutes Finanzprodukt. Wichtig ist, genau zu prüfen, ob die Lösungen, die der Vermögensberater einem anbietet, auch realistisch sind. Möchte man sein hart erarbeitetes Geld in erster Linie vermehren, dann sollte man kein zu großes Risiko eingehen.

Sollte der Vermögensberater eine Anlage in Fonds empfehlen, so fragt man am besten als erstes nach „Klumpenrisiken“. Diese entstehen dann, wenn man mehrere Fonds erwirbt, die sich auf dieselbe Branche konzentrieren. Falls diese abstürzt, ist auch das gesamte Depot weg. Die eigene Geldanlage sollte des Weiteren nicht vollständig verplant werden, denn persönliche Lebensumstände können sich immer wieder stark verändern.

Transparenz bei den Kosten – ein Muss

Eine professionelle und fundierte Beratung ist natürlich nicht kostenlos – das versteht sich von selbst. Jedoch ist es wichtig, dass der Vermögensberater schon im Voraus über Honorare und Kosten informiert. Nur auf diese Weise kann man sicher sein, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt und nicht nur Produkte empfohlen werden, bei denen der Berater eine hohe Provision bekommt.

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