Fill or Kill: Das sollten Anleger wissen

Wer mit seinem Anlageportfolio langfristig Erfolge feiern will, sollte es möglichst diversifizieren um das Risiko zu streuen und sich über Entwicklungen an den Märkten auf dem Laufenden halten. Ebenfalls wichtig ist es, die Sprache der Aktienmärkte zu beherrschen und die Konditionen der unterschiedlichen Handelsaufträge zu kennen. Fill or Kill, auch FOK genannt, ist eine der Abkürzungen, die in dem Handelssystem Xetra häufig genutzt wird.

Fill or Kill im Aktienhandel

Bei Fill or Kill im Aktienhandel handelt es sich um einen limitierten Auftrag. Kann der Handelsauftrag nicht zu bestimmten, vorher definierten Konditionen erfüllt werden, dann erlischt der Auftrag sofort. Dies kann sich zum Beispiel dann ergeben, wenn eine erhöhte Nachfrage nach einem bestimmten Wertpapier dessen Handelskurs bereits erhöht hat. Fill or Kill ist daher eine gute Möglichkeit Grenzen für den Verlust bei einem Verkauf zu setzen bzw. die Investitionssumme bei einem Ankauf einzuschränken. Kann der Auftrag nur teilweise zu den gewünschten Konditionen ausgeführt werden, dann spricht man von einer Teilausführung.

Fill or Kill im Devisenhandel

Auch beim Handel mit Währungen kann es sinnvoll sein so genannte Fill or Kill Aufträge in Auftrag zu geben. Dieses Orderzusatz sichert den An- bzw. Verkauf gegen kurzfristige, unvorhergesehen Schwankungen ab. Zusätzlich kann ein Fill or Kill Auftrag Zeit sparen – er wird entweder sofort ausgeführt oder erlischt umgehend. Auf diese Weise können die nächsten Schritte am Finanzmarkt schneller und effektiver geplant werden. Kunden sollten sich in jedem Fall vorab über eventuelle Aufpreise oder Gebühren bei Fill or Kill Aufträgen durch Ihren Broker informieren um böse Überraschungen zu vermeiden.

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