Die neue Wohnimmobilienkreditrichtlinie seit 21.03.2016

Die EU hat eine neue Richtlinie bezüglich Immobiliendarlehen beschlossen, die seit März gültig ist. Das Ergebnis ist, dass es nun schwieriger wird, eine Immobilie zu finanzieren und Wohneigentum zu erwerben. Ein Schelm, der schlechtes denkt und eine eine „Wohneigentumsverhinderungspolitik“ darin sieht, so der Pressesprecher von Fairpreis-Immobilien Herr Dr. Volker Hees, einem der größten Immobilien-Beratungsbüros weltweit.

Besonders junge Menschen werden nach Inkrafttreten dieser Richtlinie kaum noch Wohneigentum bilden können und es wird teilweise eine wichtige Säule der Altersvorsorge massiv verhindert, wenn nicht sogar gekappt.

Gleiches gilt für die Altersgruppe Ü50, denn diese passt nicht mehr in die neue Richtlinie. Damit tut die Bundesregierung letztendlich das Gegenteil davon, was sie immer propagiert: sie vernichtet Teile der Altersvorsorge.

Beratungshürden

  • Höhere Beratungsqualität durch Erfassung von Präferenz, Ziele und Analyse der langfristigen persönlichen Ziele und Situation des Kunden.
  • Berücksichtigung aller Kosten im effektiven Jahreszins.
  • Empfehlung nach der Analyse und Verbraucherschutz von Darlehensnehmern von Immobilienverbraucherdarlehen.

Anschließend muss die Beratung vom Berater dokumentiert und dem Kunden dauerhaft auf Datenträger ausgehändigt werden. Dadurch sollen die Kunden besser vor Überschuldung geschützt werden und der Ausfall des Darlehens verhindert werden. Quasi eine Strategie zur Verhinderung einer Zwangsversteigerung.

Weitere Prüfungen

Der Darlehensnehmer soll dahin beraten werden, dass die Darlehensverpflichtung über die gesamte Laufzeit des Darlehens anfällt und er bedenkt, dass sich sein Einkommen bei Renteneintritt verringert.

Durchzuführende Maßnahmen sind: Anforderung von Renteninformationen des Kunden, korrekte Erfassung der Einnahmen, sowie Nachweise der Nachhaltigkeit.

Folgende Einnahmen werden nicht mehr angesetzt: Unterhalt, Wohngeld, Kinderzulage, Aufwandszuschüsse, Pflegegeld, Unterstützung Dritter.

Einkommenssteigerungen für die Zukunft werden nur angesetzt, wenn diese nachgewiesen werden können.

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