Internes Marketing als modernes Managementkonzept

Ganzheitliche Managementkonzepte beziehen sämtliche Unternehmensbereiche auf ein einheitliches Ziel. Im üblichen Fall steht der Kunde im Fokus der Anstrengungen, wobei der direkte Kontakt nicht erst in der Vertriebsabteilung beginnt. Ein konsequentes internes Marketing kann dabei zu einem Erfolgsgarant werden.

Was genau ist internes Marketing?

Marketing und Werbung sind zwei Begriffe, die sich in modernen Managementkonzepten immer weiter voneinander differenzieren lassen. Während Werbung im klassischen Sinn als reines Werkzeug zur Zielerreichung betrachtet werden kann, ist Marketing selbst sehr viel umfassender. Hier geht es um die Umsetzung und Verinnerlichung einer Idee, einer Einstellung, die im optimalen Fall von allen Mitarbeitern gemeinsam getragen wird. Der Ansatz des internen Marketings geht davon aus, dass jede Kundenbeziehung die gesamte Unternehmensstruktur betrifft beziehungsweise betreffen kann. Damit Anfragen und Rückmeldungen effektiv bearbeitet werden können, müssen die notwendigen Informationen schnell zum optimalen Ansprechpartner weitergeleitet werden. Internes Marketing analysiert nun diese Informationswege und legt seinen Fokus auf die sogenannten internen Transaktionsbeziehungen, wobei Transaktion und Kommunikation äquivalente Begriffe sind. Jeder Mitarbeiter soll dadurch verinnerlichen, dass er seine Arbeit ausschließlich am Kundennutzen orientiert und das Unternehmen als organisches Wesen begreift, das mehr ist als die Summe seiner Einzelteile.

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Die Umsetzung eines konsequenten internen Marketings

Am Beginn jedes Planungsprozesses steht die Analyse der internen und externen Situation. Welche Unternehmensbereiche können in direkte und indirekte Kundenbeziehungen integriert werden? Wie werden interne Probleme oder Projekte aktuell bearbeitet? Existierten reibungslose Kommunikationswege oder bestehen Lücken und Barrieren? Bei einer vollständigen Analyse werden übrigens nicht nur Strukturen betrachtet, sondern auch menschliche Aspekte, die interne Transaktionsbeziehungen behindern können – etwa persönliche Sympathien oder Antipathien. Nach vollständiger Erhebung der Ist-Situation können nun strategische Ziele des internen Marketings definiert werden. Dazu gehört auch die Segmentierung der Mitarbeiter, etwa gemäß notwendiger Qualifikationen oder charakterlicher Eigenschaften. Besonders in diesen Bereichen gehört eine wertfreie Beurteilung der Situationen zu den größten Herausforderungen. Die nachfolgende Umsetzungsplanung nutzt Instrumente aus dem klassischen Marketing und dem Human Resources Management. So wird ein Bündel an Maßnahmen geschnürt, dass rein auf die Optimierung der internen Transaktionen abzielt und bis hin zur Neubesetzung von Schlüsselpositionen führen kann.

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