Das World Wide Web als Einnahmequelle

Wer über eine gutbesuchte Webseite verfügt, hat verschiedene Möglichkeiten, mit dieser Geld zu verdienen. Eine Option ist es, Werbeflächen zu verkaufen. Die direkte Zusammenarbeit zwischen Seitenbetreiber und werbendem Unternehmen erspart den Zwischenhändler. Dies wiederum bedeutet, dass sämtliche Einnahmen in die Kasse des Betreibers fließen. Allerdings sind Firmen zumeist nur an Seiten interessiert, die bereits eine feste Größe darstellen. Für Neueinsteiger ist diese Art des Geldverdienens eher schwierig. Die PC-Welt hat einen ausführlichen Artikel dazu verfasst, wie sich mit der eigenen Homepage Geld verdienen lässt und wie die einzelnen Methoden, die im Folgenden kurz angerissen werden, funktionieren.

Affiliate-Programme

Mit Affiliate-Programmen können selbst Neueinsteiger ihre Finanzen aufbessern. Dabei handelt es sich um Partnerprogramme, die entweder von den Unternehmen selbst oder über Affliate-Netzwerke wie Zanox oder Affilinet angeboten werden. Das Partnerprogramm wird auf der eigenen Seite eingebunden, anschließend kann technisch jeder Klick, der über die Homepage kommt, der eigenen Partner-ID zugeordnet und entsprechend vergütet werden. Hierbei gibt es verschiedene Varianten, so kann die Vergütung bereits für einen einfachen Klick auf den Partnerlink erfolgen (Pay per Click), teilweise gibt es das Geld nur, wenn der Kunde sich für das vermittelte Produkt/die vermittelte Dienstleistung interessiert (Pay per Lead, kommt beispielsweise bei Kreditvermittlung häufig zum Einsatz) oder nur, wenn der weitergeleitete Kunde das Produkt auch tatsächlich kauft bzw. nutzt (Pay per Sale).

Provision für Unternehmens- oder Produktnennungen

Viele Unternehmen vergüten Blogger, wenn diese Empfehlungen für ihre Produkte aussprechen. Dies wird besonders gerne gesehen, wenn die Webseite über zahlreiche Abonnenten verfügt. Dann birgt diese Möglichkeit durchaus Aussicht auf gute Verdienste. Weil nach einiger Zeit ein Vertrauensverhältnis zwischen Blogger und User besteht, gilt es zu beachten, nur Werbung für Produkte zu machen, die man tatsächlich auch vertretbar findet. Um glaubwürdig zu bleiben, sollten diese Posts auch als Sponsored markiert sowie die Links gemäß den Google-Richtlinien auf nofollow gesetzt werden, um einer Abstrafung seines Blogs aus dem Weg zu gehen. Bei dieser Methode handelt es nicht um eine SEO-Maßnahme, sondern es geht darum, die Angebote der Unternehmen bekannt zu machen.

Die Veräußerung von Links

Eine weitere Möglichkeit ist der Verkauf von Links, beispielsweise über Plattformen wie SeedingUp oder Domainboosting. Hier ist die Umsetzung umso rentabler, je höher die verschiedenen Tools, die von Suchmaschinenoptimierern genutzt werden, den Wert der Seite einschätzen. Hier gilt es, die verkauften Dofollow-Links nicht als Werbung zu markieren und diese so natürlich wie möglich einzubinden.